Ein phylogenetischer Baum ist ein Verzweigungsdiagramm, das eine Hypothese zu Beziehungen zwischen Arten, Genen, Populationen oder anderen Taxa darstellt. Blattbeschriftungen kennzeichnen die untersuchten Taxa; das Verzweigungsmuster bildet die Topologie. Innere Knoten stehen nur bei einem biologisch verwurzelten Baum für gemeinsame Vorfahren.
Ein Phylogramm codiert evolutionäre Veränderung oder eine andere Distanz in den Astlängen. Ein Kladogramm zeigt nur die Verzweigungsreihenfolge; seine Linienlängen haben keine quantitative Bedeutung. Newick und alignierte FASTA können Längen erhalten oder berechnen, während der Artenlisten-Modus ein visuelles Kladogramm erzeugt.
Der Eingabemodus muss zur Evidenz passen. Ein vorhandener Newick-Baum eignet sich zur Visualisierung, alignierte homologe Sequenzen für ein einfaches UPGMA-Ergebnis. Eine reine Liste ist für Lehre oder Layoutentwürfe gedacht, nicht für molekulare Inferenz.
Taxa
Arten, Gene, Stämme oder Populationen an den Endblättern.
Knoten
Verzweigungspunkte, die hypothetische gemeinsame Vorfahren darstellen.
Topologie
Die Verzweigungsreihenfolge, die Schwestergruppen und Kladen bestimmt.
Astlängen
Optionale Werte für Substitutionen, genetische Distanz oder Zeit.







